Führungen vorbereiten

Bevor man eine Führung anbietet, sollte man sich ausführlich vorbereiten.

1. Stift, Papier und Google Maps

Zunächst sollten sie sich überlegen, wo ihre zukünftige Tour langgehen soll. Welche Orte beziehen sie ein? Wie unterhalten sie die Touristen? Welche Fakten könnten interessant sein? Was unterscheidet sie von anderen Touristenführern?

Wichtig sind auch einige Anrufe(in denen sie nach einer Führungserlaubnis fragen), sollten sie sich entschließen einige Gebäude zu besuchen.

2. Laufschuhe und gutes Wetter

Anschließend sollten sie die von ihnen mit Stift und Papier geplante Tour „ablaufen“. Dabei sagen sie sich die Punkte schon leise vor. Gucken sie: Wie lange brauche ich für meine Tour? Welche Plätze eignen sich für „Vorträge“?

3. Probepublikum

Laden sie ihre Freunde auf eine kostenlose Städtetour ein. Diese können ihnen auch nützliches Feedback geben.

 

Bei Fragen Fragen!

Nachtführungen

Eine weitere Möglichkeit für Führungen sind sogenannte Nachtführungen.

Bei diesen bietet man sich als TouristenFührer an, um Gäste deiner Heimatstadt durch die Clubs und Bars zu führen. Diese Touren kann man natürlich auch mit einem Freund durchführen. Man trifft sich am Abend, sammelt erstmal das Geld ein und dann geht es los. Man besucht 1-2 Bars, die Gäste können sich entschließen ob sie in der entsprechenden Bar bleiben oder ‚weiterziehen‘. Das ganze ist relativ locker angelegt und kann somit auch für den Fremdenführer ein lustiger Abend werden.

In eurer Stadt Touristenführer werden?

In einem Kommentar kam die Frage auf: Brauche ich nicht eine Erlaubnis der Stadt dafür?

Ich möchte versuchen die Frage zu beantworten.

In vielen Ländern Europas (u.a. Österreich, Frankreich) ist der Beruf des Fremdenführer gesetzlich reglementiert- nicht so in Deutschland! Wenn ihr Touristen in eurer Stadt herumführen wollt dann dürft ihr das tun! Solltet ihr während eurer Tour bestimmte öffentliche Gebäude besichtigen (z.B. eine Kirche) so solltet ihr das vorher mit dem „Betreiber“ besprechen. Eine E-Mail reicht hier meistens.

Wichtig ist jedoch die Anmeldung beim Gewerbeamt (die nicht viel Aufwand für euch bringt, außer der Weg zum Rathaus und eine einmalige Gebühr).